das Leonard Bernstein-register

Leonard Bernstein by Dennis Mukai

Leonard Bernstein illustration courtesy of Dennis Mukai, © 1986 Dennis Mukai

hier findest Du den zugang zur umfassendsten und mehrfach verifizierten lebensdatenbank mit über 10‘000 einträgen dieses aussergewöhnlichen musikers in den folgenden kategorien:

  • "leben" enthält zusätzlich informationen über alle ehrungen, viele orchester-proben + interviews, selbst verfasste zeitungsartikel sowie unzählige persönliche ereignisse

  • "konzerte" mit allen konzerten, resp. aufführungen

  • "orchester" mit allen, weltweit beteiligten orchestern

  • "aufnahmen" mit allen einspielungen auf ton und/oder bild

  • "werke" ein komplettes werkverzeichnis

  • "bücher & dokumente" zeigt eine liste aller bücher, notenblätter, sonderbriefmarken, ersttagsbriefe, gedenkmünzen sowie einen katalog seiner wichtigsten tv-shows

  • "zitate"ist eine zitatensammlung von und über Bernstein

  • "quellen" quellenverzeichnis der information dieser webseite

unser spezieller dank gilt den archiven und mitarbeitern der vielen renomierten orchester, den musikvertrieben und verlagen für ihre engagierte und aufopfernde mithilfe um hier eine unerschöpfliche quelle für musikfreunde, studierende und Leonard Bernstein-bewunderer aus aller welt anzubieten.

kurz-biographie

♦ geboren als Louis (Leonard), “Lenny“ Bernstein am 25. 8. 1918 in Lawrence, MA., U.S.A.
♦ nach dem musikstudium an der Harvard University wird er 1939 von Fritz Reiner als schüler für komposition, klavier + orchestrierung am Curtis Institute in Philadelphia aufgenommen; nebenbei besucht er dirigierkurse in Tanglewood (MA.) bei Serge Koussevitzky und den Bostoner Symphonikern.
♦ im rang eines assistenten der New Yorker philharmoniker ersetzt er am 14. 11. 1943, ohne proben, den erkrankten Bruno Walter für ein konzert in der Carnegie Hall, welches landesweit im radio übertragen wird und seinen späteren ruhm gründet.
♦ nach dem 2. weltkrieg dirigiert er ein orchester aus holocaust-überlebenden bei München.
♦ aus seiner in 1951 geschlossenen ehe mit der Chilenin Felicia Montealegre-Cahn gehen drei kinder hervor.
♦ am 14. 11. 1954 moderiert er die 1. sendung der “Ominbus“-Serie, daraufhin folgen noch 53 “konzerte für die jungen leute“ welche bis 1972 regelmässig im TV übertragen werden.
♦ kurz nach der premiere seiner “west side story“ im september 1957 übernimmt er als 1. u.s.-amerikaner den posten als chefdirigenten der N.Y. philharmonikern, welchen er für die nächsten 11 jahre innehat und bei denen er, Zeit seines Lebens, über 1'250 konzerte leitet.
♦ im november 1959 erscheint sein erstes von fünf vielbeachteten büchern unter dem titel “the joy of music“.
♦ zur eröffnung des Kennedy Center of Performing Arts im september 1971 in Washington (D.C.) wird seine “Mass“ uraufgeführt. 2 jahre danach hält er an der Harvard University 6 vorträge zum thema “musik – die offene frage“.
♦ anlässlich des mauerfalls 1989 dirigiert er an weihnachten die 9. von Beethoven und ersetzt “ode an die freude“ durch “ode an die freiheit“.
♦ um 18.30 uhr am 14. 10. 1990 erliegt bernstein einem lungenkrebsleiden.

♦ als gastdirigent leitet er über 100 orchester (darunter 68 aus den U.S.A., dazu aus London, Paris, Wien, München, Rom und Israel), geht auf unzählige tourneen, dirigiert viele uraufführungen. er erhält neben Emmys + Grammys, viele ehrendoktortitel, den siemens-preis, den rang eines offiziers der französischen ehrenlegion und den japanischen “Praemium Imperiale“.
♦ er komponiert sinfonien, ballets, choralwerke, lieder, film- und theatermusik, dazu eine oper, eine operette, werke fürs klavier und vieles mehr. der einfluss seiner zeitgenossen Gershwin, Copland + Stravinsky ist unverkennbar.
♦ daneben macht er sich auch als pianist, buchautor, lehrer, friedenskämpfer, musikanalyst, kommunikator und humanisten einen namen und gilt als meistdokumentierter musiker der geschichte.

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